Unsere Abteilung Forschung & Entwicklung unter der Leitung von Herrn Th. Porada war Teil eines „interlaboratory comparison“ zur Bestimmung der spezifischen Wärmekapazität von Wärmeträgerflüssigkeiten.
Warum das wichtig ist:
Die spezifische Wärmekapazität entscheidet über Effizienz, Planung und korrekte Wärmeabrechnung. Und sie ist anspruchsvoll zu messen. Schon kleine Verdunstungsverluste oder Kalibrierfehler können ganze Datenreihen verschieben. Genau das zeigt diese Untersuchung sehr klar.
Verglichen wurden drei typische Wärmeträger:
- reines Wasser,
- eine Ethanol-Wasser-Mischung,
- eine MEG-Wasser-Mischung.
Sieben Labore, unterschiedliche DSC-Varianten und Hot Wire Messungen. Die Ergebnisse zeigen:
Unter realistischen Laborbedingungen sind Unsicherheiten von unter zwei Prozent erreichbar, wenn Kalibrierung, Abdichtung und Messroutine sauber umgesetzt sind.
Für uns als aqua-concept war es wertvoll, hierzu beizutragen. Mit konsequenter Arbeit und Daten, die die Messpraxis transparenter machen.
Ein großer Dank an Herrn Porada und an sein gesamtes Team für die sorgfältige Vorbereitung, die enge Abstimmung und die fachliche Tiefe, die diesen Beitrag möglich gemacht haben.
Die Veröffentlichung gibt es hier:
https://rdcu.be/eK2XO
Quelle der Inhalte:
Intercomparison of Specific Heat Capacity Determination of Heat Transfer Fluids, International Journal of Thermophysics 2025
Unser Laborteam, von links: Fr. K. Furda, Fr. I. Schernthaner, Hr. Th. Porada (Mitte), Hr. A. Selmeier, Hr. S. Amann


