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VDI 4250
Antworten auf die wichtigsten Fragen

Warum gibt es die VDI 4250?

  • Durch die Installation von technischen Wassersystemen, wie z.B. Kühlanlagen, Springbrunnen, Waschanlagen kann es zu einer feinen Vernebelung von Wasser kommen.
  • Dieser Wassernebel wird als Aerosol bezeichnet, welcher auch Bakterien und weitere organisch lebende Stoffe enthalten kann.
  • Diese Bioaerosole können für Menschen eine Gefahr darstellen. Insbesondere das Einatmen von Bioaerosole kann beim Menschen Krankheiten verursachen, die durch entsprechende Vorkehrungen vermieden werden müssen.

Wie lautet die VDI 4250?

  • Der offizielle Titel lautet: Bioaerosole und biologische Agenzien - Umweltmedizinische Bewertung von Bioaerosol-Immissionen - Wirkungen mikrobieller Luftverunreinigungen auf den Menschen.
  • Somit beschreibt die VDI 4250 ganz allgemein und für alle Anlagen gültig die Wirkung mikrobieller Luftverunreinigungen auf den Menschen.

Was versteht man unter Bioaerosolen?

  • Unter Bioaerosolen versteht man alle luftgetragenen Partikel biologischer Herkunft.
  • Umweltmedizinisch relevant sind Bakterien, Pilze, Viren bzw. Pollen.
  • Sie können entweder Partikel bilden oder an Partikeln anhaften.
  • Weiterhin besteht die Möglichkeit, dass an Partikeln auch nur Bruchstücke von Bakterien, Pilzen, Viren oder Pollen oder Stoffwechselprodukte von Bakterien, Pilzen oder Viren anhaften.

Welche Anlagen sind von ihr betroffen?

  • Anlagen aus den Bereichen Industrie und Lebensmittelverarbeitung wie Verdunstungskühlanlagen, Luftwäscher, Tunnelwäscher, Nassabscheider, Verdunstungskondensatoren, Befeuchter aber auch Fahrzeugwaschanlagen, Waschwalzen, Duschen, Whirlpools, Sprinkleranlagen, Feuerlöschanlagen, Kläranlagen, Springbrunnen.
  • Kurz gesagt alle Anlagen, aus denen Bioaerosole austreten können.

Was ist das Ziel der VDI 4250?

  • Keine Vermehrung und mögliches Austreten von Legionellen in die Umgebungsluft.
  • Hierzu muss die Legionellen-Konzentration im Wasser der technischen Anlage so gering wie möglich gehalten werden.
  • Wie auch schon in der VDI 2047 Blatt 2 ist auch in dieser Richtlinie VDI 4250 ein größeres Augenmerk auf die biologischen Entwicklungsbedingungen von Legionellen gerichtet.
  • Vor allem ist darauf zu achten, dass nach Standzeiten und vor Inbetriebnahme von Anlagen die Einhaltung der Maßnahmenwerte im Anlagen-Wasser gewährleistet ist.

Wie kann eine umweltmedizinische Bewertung von Bioaerosolen aussehen?

  • Mit der VDI-Richtlinie 4250 Blatt 1 (VDI, 2014) liegt ein erster Ansatz zur umweltmedizinischen Bewertung von Bioaerosol-Immissionen vor.
  • Wie schon in der VDI 2047 Blatt 2 für Verdunstungskühlanlagen erfolgt auch hier die Bewertung mittels der gemessenen Hintergrundkonzentration unter Berücksichtigung anlagenbezogener Leitparameter.
    Hier nennt die VDI 4250 folgende Beispiele:
    • Relativ geringer Abstand von wenigen 100 m zwischen Wohnort/Aufenthaltsort und Anlage
    • Ungünstige Ausbreitungsbedingungen, z. B. Kaltluftabflüsse in Richtung der Wohnbebauung
    • Weitere Bioaerosol emittierende Anlagen in der Nähe
    • Empfindliche Nutzungen (z.B. Krankenhäuser)
    • Gehäufte Beschwerden der Anwohner über gesundheitliche Beeinträchtigungen
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